Der Wachtturm, 01.02.2002
Hast Du den "Geist der Wahrheit" empfangen?


Der Wachtturm, 15.04.2001
Vertraut nur den Aufsehern!

Der Wachtturm, 01.04.2001
Die wunderbaren Wahrheiten von 1914

Der Wachtturm, 15.02.2001
Der Heilige Geist - für Jehovas Zeugen reserviert?

Der Wachtturm, 15.02.2001
Von "Feinden Gottes" umgeben?

Der Wachtturm, 15.01.2001
Rettung nur durch die Organisation?

Der Wachtturm, 15.01.2001
Die Theokratie im Vordergrund

Der Wachtturm, 15.01.2001
Der Name "Jehova" nachträglich eingefügt



Der Wachtturm, 01.12.2000
Müssen wir es glauben?

Der Wachtturm, 15.11.2000
Privilegierte Klassen

Broschüre "Werde ein Freund Gottes!":
Wie wird man ein Freund Gottes?

Unser Königreichsdienst, September 2000:
Überprüfen durch Aufschlagen von Bibelstellen?

Der Wachtturm, 01.06.2000:
Warum nennen sich Jehovas Zeugen nicht einfach Christen?

Der Wachtturm, 15.02.2000:
Jetzt aber schnell zu Jehovas Zeugen!

Der Wachtturm, 01.01.2000:
Jehovas Organisation?



Wachtturm, 15.07.1999:
Falsche Verkündigungsschwerpunkte

Wachtturm, 15.07.1999:
Hohe Verluste

Der Wachtturm, 15.04.1999:
Lauheit unter Jehovas Zeugen

Der Wachtturm, 01.02.1999:
Das Problem der "aussterbenden" 144.000

Der Wachtturm, 15.01.1999:
"Loyale" Hände

Der Wachtturm, 15.01.1999:
Heilung nur "in geistiger Hinsicht"

Der Wachtturm, 15.01.1999:
Wie kuriert man Verunsicherung?

Wachtturm, 01.01.1999:
Die Unverzichtbarkeit des "Sklaven"


Erwachet!, 08.01.1998:
Jehovas Zeugen und das Internet



Der Wachtturm, 01.02.2002
Hast Du den "Geist der Wahrheit" empfangen?

Der Wachtturm, 15.04.2001, S. 21
Vertraut nur den Aufsehern!
[Inhalt]
Der Wachtturm, 01.04.2001, S. 15
Die wunderbaren Wahrheiten von 1914
[Inhalt]
Der Wachtturm, 15.02.2001, S. 27
Der Heilige Geist, für Jehovas Zeugen reserviert?
[Inhalt]
Der Wachtturm, 15.02.2001, S.20/21
Von "Feinden Gottes" umgeben?
[Inhalt]
Der Wachtturm, 15.01.2001
Rettung nur durch die Organisation?
"Angesichts dessen, daß wir in den 'letzten Tagen' leben. müssen wir mit Jehovas fortschreitender Organisation unbedingt Schritt halten." (S. 18) "...die Organisation Jehovas und die Organisation des Satans.  Der Kampf zwischen diesen ist immer noch im Gange, und wir werden nur dann auf der Siegerseite stehen, wenn wir mit Jehovas Organisation Schritt halten." (S. 19)

Hier wird offenkundig Druck aufgebaut, der die Leser bei der Stange halten soll:  Es sind die letzten Tage, es findet ein großer Kampf statt, und nur die "Organisation" bewahrt den Zeugen Jehovas davor, aufgerieben zu werden.   Aber es reicht nicht, sich zu der Organisation zu halten, nein, es muß unbedingt "Schritt gehalten werden".  Damit wird wohl nahegelegt, alle Vorgaben und Lehraussagen unverzüglich zu akzeptieren und sich zu eigen zu machen.

Ist diese Form von Druckausübung aber gerechtfertigt?  Wer ist denn der Sieger, der über den Satan triumphiert?   Im Kolosserbrief heißt es:  "Er hat die Mächte und Gewalten ihrer Macht entkleidet und sie öffentlich zur Schau gestellt und hat einen Triumph aus ihnen gemacht in Christus." (Kolosser 2:15)    Und im Römerbrief ermutigt Paulus nachdrücklich:  "Denn ich bin gewiß, daß weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch eine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn." (Römer 8:38-39)
 

[Inhalt]
Der Wachtturm, 15.01.2001
Die Theokratie im Vordergrund
Wer den Wachtturm vom 15.01.2001 zur Hand nimmt, kann sich eigentlich nur wundern, wie oft dort "theokratische" Formulierungen verwendet werden und wie oft von der leitenden Körperschaft und der Organisation die Rede ist.  Anscheinend soll durch massive Betonung daran erinnert werden, daß Gott hinter der Organisation steht und quasi durch sie regiert.  Doch ist das wirklich der Fall?

Der Artikel "Aufseher und Dienstamtsgehilfen theokratisch ernannt" versucht zu rechtfertigen, daß die besagten Positionen nicht von der Versammlung berufen, sondern "theokratisch" festgelegt werden.  Dabei wird ausgerechnet ein Beispiel herangezogen, das eigentlich das genaue Gegenteil besagt:  "Die leitende Körperschaft gab folgende Richtlinie: 'Sucht euch aus eurer Mitte sieben Männer aus, die ein gutes Zeugnis haben und mit Geist und Wahrheit erfüllt sind, damit wir sie über dieses notwendige Geschäft setzen können' (Apostelgeschichte 6:1-3)." (S. 14)    Die sieben Männer wurden hier also nicht von der leitenden Körperschaft "ernannt", sondern sie wurden von der Gemeindeversammlung ausgewählt.  In Vers 4 heißt es:  "Und die Rede gefiel der ganzen Menge, und sie erwählten Stephanus,..." (Rev.Elb.)  Die NW gibt den Vers übrigens unklarer mit "...und man wählte Stephanus aus..." wieder.

"Die Aufseher in ihren Reihen werden nicht von irgendeiner kongregationalistischen, hierarchischen oder presbyterianischen Kirchenleitung eingesetzt." (S. 13)  Werden sie das wirklich nicht?    Ziehen wir doch mal einige Aussagen des Artikels zusammen:  "Alle Mitglieder der Zweigkomitees werden direkt von der leitenden Körperschaft der Zeugen Jehovas ernannt." (S. 15)  "Außer den Mitgliedern der Zweigkomitees werden auch Bethelälteste und reisende Aufseher von der leitenden Körperschaft ernannt." (S.15)  "Heute setzt die leitende Körperschaft daher befähigte Brüder in den Zweigbüros ein, stellvertretend für sie die Ernennung von Ältesten und Dienstamtsgehilfen vorzunehmen." (S. 15)     Ist hier keine Hierarchie zu erkennen, bei der die leitende Körperschaft an oberster Stelle steht, die Bethelältesten, reisenden Aufseher und Mitarbeiter in den Zweigbüros in der zweiten Ebene, und die anderen Zeugen Jehovas darunter?   Nur daß man das weder hierarchisch noch Kirchenleitung nennt?

"Theokratische Ernennungen kommen von Jehova durch seinen Sohn und durch Gottes sichtbaren, irdischen Kanal, den 'treuen und verständigen Sklaven' mit seiner leitenden Körperschaft."  (S. 16)   Was davon irdisch und sichtbar erkennbar wird, ist jedoch lediglich die leitende Körperschaft und die Autorität, die sie sich zubilligt.  Daß sie ihre Weisungen theokratisch empfängt - also gewissermaßen von Jehova selbst - wird man einfach glauben müssen.  "Daher gelten die Ernennungen als durch den Heiligen Geist vorgenommen." (S. 16)  Ein Zugeständnis daran, daß man es so genau dann auch nicht wissen kann?   Die vorhergehenden Sätze beschreiben, daß man nach einem Menschen sucht, der die in der Bibel angegebenen Voraussetzungen erfüllt und daß dieser auch "Frucht des Geistes" hervorbringt.  Das mag man von vielen Christen sagen können, bestimmt auch von mehr als nur den sieben Männern, die in Apostelgeschichte 6 ausgewählt wurden.

Im vorgehenden Bericht über die Mitgliederversammlung heißt es:  "Theodore Jaracz von der leitenden Körperschaft hielt die nachdenklich stimmende Ansprache 'Dienstamtsgehilfen und Aufseher theokratisch ernannt."  So einiger Stoff zum Nachdenken wird wirklich geboten, oder?

"Die leitende Körperschaft der Sklavenklasse wird nicht von irgendeinem Menschen ernannt. Sie wird von ... Jesus Christus ernannt, dem Haupt der wahren Christenversammlung und dem Herrn und Meister der Klasse des 'treuen und verständigen Sklaven'." (S. 29)    Da stellt sich die überaus spannende Frage, wie die Ernennung dieser leitenden Körperschaft denn eigentlich vor sich geht.  Sendet Jesus Christus jedesmal einen Engel vom Himmel, um ein neues Mitglied der leitenden Körperschaft zu ernennen?  Oder handelt es sich vielleicht doch um einen Vorgang, der unter den Mitgliedern der leitenden Körperschaft stattfindet - also Menschen - und die als Ernennung durch Christus verstanden wird?   Eine ähnliche Konstruktion haben wir ja weiter oben:  "Daher gelten die Ernennungen als durch den Heiligen Geist vorgenommen."

"Natürlich ist die Zahl der Zeugen Jehovas und ihrer Mitverbundenen kein Kriterium dafür, zu ermitteln, ob sie Gottes Gunst genießen; genausowenig läßt sich Gott durch statistische Angaben beeindrucken."  (S. 17)    Das ist eine frappierende Aussage, wird doch ansonsten gerne mit Zahlenmaterial hantiert.   Im Wachtturm vom 01.04.2001 findet sich zum Beispiel auf S. 16 eine Grafik, die den "Anstieg der Zahl der Königreichsverkünder im 20. Jahrhundert" illustrieren soll.  Im Text heißt es: "Jehova segnete diese Handvoll gesalbter Christen.  Gegenwärtig hat die Anzahl derer, die das Christentum angenommen haben, sechs Millionen überschritten. [...]  Diese weltweite Predigttätigkeit erhärtet den unwiderlegbaren Beweis, daß Jesus in Königreichsmacht gegenwärtig ist."   Wird hier nicht das zahlenmäßige Wachstum als Erweis für Jehovas Segen gesehen?
 

[Inhalt]


Der Wachtturm, 15.01.2001, S. 30
Der Name Jehova - nachträglich eingefügt
Von der Neuen-Welt-Übersetzung heißt es:  "Sie enthält Jehovas Namen an jeder Stelle, wo in den Hebräischen Schriften das Tetragrammaton steht.  Die Übersetzung weist den göttlichen Namen auch an 237 Stellen in den Christlichen Griechischen Schriften auf, wo nach sorgfältigen Untersuchungen eine solche Einsetzung gerechtfertigt war." (S. 30 rechts)

Damit wird offen und deutlich zugegeben, daß der Name in den griechischen Schriften nicht vorhanden ist und dort nach fallweiser Unterscheidung eingesetzt wurde.  Stattdessen findet sich im griechischen Text an diesen Stellen das Wort kyrios, das nichts anderes als Herr bedeutet.   Warum ist das von Bedeutung?   Im Anhang der Neuen-Welt-Übersetzung wird diese Vorgehensweise wie folgt erläutert:  "Um nicht die Grenzen, die einem Übersetzer gesetzt sind, zu überschreiten und um uns nicht in die Exegese zu begeben, waren wir äußerst vorsichtig, den göttlichen Namen in den Christlichen Griechischen Schriften wiederzugeben."

Genau die Grenzen, die einem Übersetzer gesetzt sind, wurden hier deutlich überschritten:  Wenn eine "sorgfältige Untersuchung" erfolgt und man sich dafür entscheidet, welches kyrios man nun durch Jehova ersetzt und welches kyrios man bei Herr beläßt, begibt man sich genau in den Bereich der Exegese, den man angeblich nicht betreten wollte:  Es wird zur Auslegungs- und Ermessensfrage.  Und unter Umständen bestimmt dieses über den griechischen Text hinausgehende Ermessen die Bedeutung von Bibelversen.   Da bleibt es dann nicht bei Auslegung, sondern man kann schon von einer Hineinlegung sprechen.
 

[Inhalt]
Der Wachtturm, 01.12.2000, S. 29
Müssen wir es glauben?
[Inhalt]
Der Wachtturm, 15.11.2000, S. 15
Privilegierte Klassen Broschüre "Werde ein Freund Gottes!"
Wie wird man ein Freund Gottes?
[Inhalt]


Unser Königreichsdienst, September 2000, S. 3
Überprüfen durch Aufschlagen von Bibelstellen?
[Inhalt]


Der Wachtturm, 01.06.2000, S. 7
Warum nennen sich Jehovas Zeugen nicht einfach Christen?
[Inhalt]

Der Wachtturm, 15.02.2000, S. 4ff.
Jetzt aber schnell zu Jehovas Zeugen!
[Inhalt]


Der Wachtturm, 01.01.2000, S. 30f.Jehovas Organisation?
[Inhalt]

Der Wachtturm, 15.07.1999, S. 9ff.
Falsche Verkündigungsschwerpunkte zugegeben
[Inhalt]

Der Wachtturm, 15.07.1999, S. 9 ff.
Hohe Verluste zugegeben
[Inhalt]

Der Wachtturm, 15.04.1999, S.19-20
Lauheit unter Zeugen Jehovas
[Inhalt]

Der Wachtturm, 01.02.1999, S.19
Das Problem der "aussterbenden" 144.000
[Inhalt]

Der Wachtturm, 15.01.1999, S.15
"Loyale" Hände
[Inhalt]


Der Wachtturm, 15.01.1999, S.10
Älteste der Zeugen Jehovas heilen nur "in geistiger Hinsicht Kranke"
[Inhalt]


Der Wachtturm, 15.01.1999, S.10
Wie kuriert man Verunsicherung?
[Inhalt]


Der Wachtturm, 01.01.1999, S. 17
Die Unverzichtbarkeit des "Sklaven"
[Inhalt]

Erwachet!, 08.01.1998, S.12
Zeugen Jehovas und das Internet http://www.zj-im-blickpunkt.de/zjwir.html  - (c) 1998-2001 .  Veröffentlichung in kostenlosen Gemeindepublikationen (Gemeindebrief) gerne mit Namensnennung erlaubt, Abdruck nur gegen schriftliche Genehmigung.